Allgemeine Geschäftsbedingungen von Artciety e.U. (nachfolgend die "AGB")

Stand: Oktober 2020

1. Geltungsbereich

1.1. Artciety e.U., ein im Firmenbuch des Handelsgerichts Wien zu FN 514060 x eingetragenes Einzelunternehmen mit dem Sitz in Wien ("Artciety"), erbringt alle Leistungen gegenüber Kunden (die "Kunden" bzw. einzeln der "Kunde" und jeder Kunde gemeinsam mit Artciety die "Vertragsparteien"), auf Basis dieser AGB, jeweils in der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen Fassung.

 

1.2. Diese AGB sind verbindlich für den gesamten gegenwärtigen und künftigen Geschäftsverkehr mit Artciety, auch wenn darauf nicht ausdrücklich wiederholt Bezug genommen wird. Artciety weist ausdrücklich abweichende allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden zurück. Abweichungen von diesen AGB, ergänzende Vereinbarungen, oder allfällige entgegenstehende Geschäftsbedingungen des Kunden sind nur wirksam, wenn sie von Artciety schriftlich bestätigt werden.

 

1.3. Die Bestimmungen dieser AGB können von Artciety jederzeit geändert werden, wobei solche Änderungen mindestens 30 Tage vor ihrem Inkrafttreten auf der Website www.artciety.com und per E-Mail (an die vom Kunden zuletzt bekannt gegebene E-Mail-Adresse) kundgemacht werden. Gleichzeitig wird der Kunde von Artciety auf den Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderungen sowie darauf, dass er berechtigt ist, den Vertrag bis zu diesem Zeitpunkt (Inkrafttreten der Änderungen) zu kündigen, hingewiesen ("Sonderkündigungsrecht"). Sofern der Kunde von diesem Sonderkündigungsrecht Gebrauch macht, sind von Artciety bereits erbrachte Leistungen und aufgelaufene Kosten vom Kunden in voller Höhe zu bezahlen. Macht der Kunde von seinem Sonderkündigungsrecht nicht Gebrauch, gelten die kundgemachten Änderungen als angenommen.

 

2. Vertragsabschluss, Vertragsgegenstand

 

2.1. Der Kunde erhält von Artciety ein schriftliches Angebot (das "Angebot"), worin jeweils der konkrete Auftrag nach Art, Umfang und Kosten der Leistungen von Artciety definiert ist. Die Angebote von Artciety sind freibleibend, soweit sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet werden. Das Vertragsverhältnis zwischen den Vertragsparteien (der "Auftrag") kommt erst mit Auftragsbestätigung durch Artciety zustande. Nachträgliche Änderungen eines Auftrags bedürfen der schriftlichen Bestätigung durch Artciety.

 

2.2. Der Umfang der zu erbringenden Leistungen durch Artciety ergibt sich aus den Angaben im Auftrag. Innerhalb des vom Kunden vorgegebenen Rahmens besteht bei der Erfüllung des Auftrags Gestaltungsfreiheit von Artciety.

 

2.3. Angegebene Leistungsfristen gelten, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich vereinbart, nur als annähernd und unverbindlich. Verbindliche Terminabsprachen sind schriftlich festzuhalten bzw. von Artciety schriftlich zu bestätigen. 

 

2.4. Befindet sich Artciety mit der Erfüllung eines Auftrages in Verzug, so kann der Kunde vom Auftrag zurücktreten, nachdem er Artciety schriftlich eine angemessene Nachfrist von mindestens 14 Tagen gesetzt hat und diese fruchtlos verstrichen ist.

 

2.5. Höhere Gewalt, Arbeitskonflikte, Naturkatastrophen sowie sonstige Umstände, die außerhalb der Einflussmöglichkeit von Artciety liegen bzw. Gründe, die Artciety nicht zu vertreten hat und die die Erfüllung eines Auftrages verzögern, hat Artciety in keinem Fall zu vertreten bzw. gestattet Artciety die Neufestsetzung des ursprünglich im Auftrag vereinbarten Leistungszeitraumes.

 

3. Auftragsabwicklung und Mitwirkungspflichten

 

3.1. Artciety ist nach freiem Ermessen berechtigt, zur Durchführung eines Auftrags qualifizierte Dritte als Subunternehmer zu beauftragen. Für das Verhalten von Subunternehmern, die von Artciety beauftragt wurden, haftet Artciety gegenüber dem Kunden wie für sein eigenes. Sofern die Beauftragung von Dritten auf Kundenwunsch erforderlich ist, erfolgt diese im Namen und auf Rechnung des Kunden und solche Dritte sind keine Erfüllungsgehilfen von Artciety.

 

3.2. Der Kunde verpflichtet sich, Artciety zeitgerecht und vollständig alle Informationen und Unterlagen zugänglich zu machen, die für die Erfüllung des Auftrags erforderlich sind. Der Kunde hat Artciety zeitgerecht und laufend von allen Umständen zu informieren, die für die Durchführung des Auftrags von Bedeutung sind. Kommt es aufgrund einer unrichtigen, unvollständigen oder ausgebliebenen Information zu einer nicht auftragsgemäßen Auftragsleistung oder Verzögerung, trägt der Kunde den Aufwand, der dadurch entsteht und hat Artciety einen allfällig dadurch entstandenen Vermögensschaden zu ersetzen.

 

3.3. Es obliegt dem Kunden, die für die Durchführung des Auftrags erteilten Informationen auf ihre Richtigkeit, und seine zur Verfügung gestellten Unterlagen auf allfällige Urheber- und Kennzeichenrechte, oder sonstige Rechte Dritter zu prüfen. Eine Nachprüfpflicht von Seiten Artciety besteht diesbezüglich nicht. Wird Artciety wegen einer solchen Rechtsverletzung in Anspruch genommen, so hält der Kunde Artciety schad- und klaglos.

 

3.4. Der Kunde räumt Artciety das unentgeltliche, nicht ausschließliche und das für die Erfüllung des Auftrags befristete Recht ein, sämtliche von ihm für die Erstellung des Auftrags übermittelten Inhalte, wie z.B. Fotos des Kunden, in dem für die Erfüllung des Auftrags erforderlichen Umfang zu verwenden.

 

4. Entgelt und Zahlungsbedingungen

 

4.1. Das Entgelt beruht auf den im Auftrag vereinbarten Preisen. Alle Preise verstehen sich exklusive gesetzlicher Umsatzsteuer.

 

4.2. Artciety behält sich vor, nach Auftragsbestätigung eine Anzahlung in Höhe von bis 50 % des gesamten Auftragswertes im Voraus zu verlangen, wobei mit der Umsetzung des Auftrages erst nach Eingang dieser Anzahlung begonnen wird. Nach Abschluss des Auftrages ist der verbleibende Teil des gesamten Auftragswertes zu bezahlen.

 

4.3. Alle Leistungen von Artciety im Rahmen eines Auftrages, die nicht ausdrücklich durch das vereinbarte Entgelt abgegolten sind, werden gesondert entlohnt. Alle im Zuge der Auftragserfüllung  erwachsenden Barauslagen, Spesen, Reisekosten, etc. sind Artciety vom Kunden gegen Rechnungslegung zu ersetzen.

 

4.4. Mangels einer abweichenden schriftlichen Vereinbarung ist das Entgelt innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungserhalt und ohne Abzug zur Zahlung fällig. Der Kunde ist nicht berechtigt, gegenüber Ansprüchen von Artciety mit Gegenforderungen aufzurechnen, es sei denn, solche Gegenforderungen sind gerichtlich festgestellt oder von Artciety schriftlich anerkannt.

 

5. Zahlungsverzug des Kunden

 

5.1. Bei Zahlungsverzug des Kunden ist Artciety berechtigt, ab der jeweiligen Fälligkeit Verzugszinsen in der Höhe von 9,2 % p.a. über dem zuletzt von der Europäischen Zentralbank verlautbarten Basiszinssatz zu verrechnen.

 

5.2. Weiters verpflichtet sich der Kunde im Fall seines Zahlungsverzugs, Artciety die Mahn- und Inkassospesen, soweit sie zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung notwendig sind, zu ersetzen. Die Geltendmachung weiterer Rechte und Forderungen bleibt davon unberührt.

 

5.3. Im Falle des Zahlungsverzuges des Kunden ist Artciety berechtigt, alle für den Kunden bereits erbrachten Leistungen und Teilleistungen fällig zu stellen. Darüber hinaus ist Artciety nicht mehr verpflichtet, weitere Leistungen bis zur Begleichung des aushaftenden Betrages zu erbringen.

 

6. Rücktritt durch Artciety

 

6.1. Artciety ist berechtigt, bei Vorliegen eines wichtigen Grundes von einem Auftrag mit sofortiger Wirkung zurückzutreten. Ein solcher wichtiger Grund liegt insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, vor, wenn (a) die Ausführung eines Auftrages aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, unmöglich, oder trotz schriftlicher Abmahnung und Setzung einer Nachfrist von 14 Tagen weiter verzögert wird; (b) berechtigte Bedenken hinsichtlich der Bonität des Kunden, über den kein Insolvenzverfahren eröffnet ist, bestehen und dieser über Aufforderung durch Artciety nicht bereit ist, Vorauszahlungen zu leisten, oder eine taugliche Sicherheit zu leisten; (c) über das Vermögen des Kunden ein Konkurs- oder Insolvenzverfahren eröffnet oder ein Antrag auf Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels kostendeckenden Vermögens abgewiesen wird und dies Artciety bei Vertragsbeginn noch nicht bekannt war; sollte ein solcher Umstand vorliegen, hat der Kunde Artciety vor Vertragsabschluss darauf unaufgefordert hinzuweisen; (d) Artciety die Ausführung eines Auftrages aus anderen vom Kunden zu vertretenden Gründen unmöglich oder unzumutbar ist.

 

6.2. Im Fall des berechtigten Vertragsrücktritts behält Artciety den Anspruch auf das gesamte vereinbarte Entgelt. 

 

7. Rücktritt durch Kunden

 

7.1. Rücktritt aus wichtigem Grund Unbeschadet des gesetzlichen Rücktrittsrechts für Verbraucher gemäß Punkt

 

7.2 ist der Kunde jederzeit berechtigt, von einem Auftrag aus wichtigem Grund zurückzutreten. Ein solcher wichtiger Grund liegt insbesondere dann vor, wenn die Aufrechterhaltung des Vertrages für ihn nicht mehr zumutbar ist, weil Artciety fortgesetzt, trotz schriftlicher Abmahnung und Setzung einer Nachfrist von 14 Tagen zur Wiedergutmachung, gegen wesentliche Bestimmungen aus einem Auftrag verstößt. Im Fall des Rücktritts aus wichtigem Grund gelten – unbeschadet der Stornobedingungen gemäß Punkt 8 – nachfolgende Regelungen hinsichtlich des vereinbarten Entgelts:

• Im Fall des berechtigten Rücktritts hat der Kunde das vereinbarte Entgelt anteilig (dh. für die bis zum Zeitpunkt des Rücktritts von Artciety bereits erbrachten Leistungen) zu bezahlen sowie die bis dahin aufgelaufenen Kosten und Barauslagen zu ersetzen.

• Im Fall des unberechtigten Rücktritts des Kunden behält Artciety – unabhängig vom Zeitpunkt des Rücktritts – den vollen Anspruch auf das gesamte vereinbarte Entgelt sowie die bis dahin aufgelaufenen Kosten und Barauslagen. 7.2. Rücktrittsrechte des Verbrauchers Ist der Kunde Verbraucher im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes (KSchG), kommt bei einem Fernabsatzvertrag oder einem außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Vertrag das Fernund Auswärtsgeschäfte-Gesetz (FAGG) zur Anwendung. Von solchen Verträgen kann ein Verbraucher ohne Angaben von Gründen binnen 14 Tagen zurücktreten. Für den Beginn der Rücktrittsfrist ist § 11 Abs 2 FAGG maßgeblich. Im Fall des Rücktritts eines Verbrauchers aus wichtigem Grund gelten – unbeschadet der Stornobedingungen gemäß Punkt 8 – nachfolgende Regelungen hinsichtlich des vereinbarten Entgelts:

• Tritt der Kunde von einem Vertrag über Dienstleistungen zurück, so hat er das vereinbarte Entgelt nur dann anteilig (dh. für die bis zum Zeitpunkt des Rücktritts von Artciety bereits erbrachten Leistungen) zu bezahlen, nachdem er verlangt hat, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist begonnen werden soll.

• Tritt der Kunde von einem Vertrag über die Lieferung von nicht auf einem körperlichen Datenträger gespeicherten digitalen Inhalten zurück, so trifft ihn für bereits von Artciety erbrachte Leistungen keine Zahlungspflicht. Der Kunde hat kein Rücktrittsrecht bei Fernabsatzverträgen oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen über • Dienstleistungen, wenn Artciety – auf Grundlage eines ausdrücklichen Verlangens des Kunden sowie einer Bestätigung des Kunden über dessen Kenntnis vom Verlust des Rücktrittsrechts bei vollständiger Vertragserfüllung – noch vor Ablauf der Rücktrittsfrist mit der Ausführung der Dienstleistung begonnen hat) und die Dienstleistung sodann vollständig erbracht wurde, 

• die Lieferung von nicht auf einem körperlichen Datenträger gespeicherten digitalen Inhalten, wenn Artciety – mit ausdrücklicher Zustimmung des Kunden, verbunden mit dessen Kenntnisnahme vom Verlust des Rücktrittsrechts bei vorzeitigem Beginn mit der Vertragserfüllung, und nach Zurverfügungstellung einer Ausfertigung oder Bestätigung – noch vor Ablauf der Rücktrittsfrist mit der Lieferung begonnen hat (§ 18 Abs 1 Z 11 FAGG).

 

8. Stornobedingungen

 

8.1. Wurde Artciety mit der Organisation und/oder Ausrichtung einer Veranstaltung (Konzerte und andere Kulturveranstaltungen, Konferenzen etc.) beauftragt und entscheidet sich der Kunde, die Veranstaltung abzusagen, gelten folgende Stornobedingungen: Jede Stornierung durch Kunden hat schriftlich zu erfolgen. Je nach Zeitpunkt der Stornierung wird folgendes Entgelt in Rechnung gestellt:

• Stornierungen bis 4 Monate vor Veranstaltungsbeginn: kein Entgelt

• Stornierungen bis 2 Monate vor Veranstaltungsbeginn: 25% vom vereinbarten Entgelt

• Stornierungen bis 5 Wochen vor Veranstaltungsbeginn 50% vom vereinbarten Entgelt

• Stornierungen weniger als 5 Wochen vor Veranstaltungsbeginn: 100% des vereinbarten Entgelts. Unabhängig vom Zeitpunkt der Stornierung, ist Artciety darüber hinaus berechtigt, vom Kunden für sämtliche bis zu diesem Zeitpunkt bereits angefallene Kosten und Barauslagen gegen Vorlage entsprechender Belege Ersatz zu verlangen.

 

8.2. Die Stornobedingungen gemäß Punkt 8.1 gelten nicht für von Artciety angebotene Kurse, Workshops, Trainings, Seminare, Webinars etc. Für diese gelten die im Rahmen der Kursanmeldung vereinbarten An- und Abmeldefristen sowie Entgeltregelungen. Artciety behält sich das Recht vor, derartige Veranstaltungen bis spätestens 7 Tage vor dem vorgesehenen Termin ohne Angabe von Gründen, im Falle höherer Gewalt oder aus anderen unvermeidlichen Gründen (z.B. wenn die erforderliche Mindestanazahl für Veranstaltungen, Trainings oder Kurse nicht erreicht wird; wenn Vortragende/Trainer aus gesundheitlichen Gründen verhindert sind; wenn die Abhaltung einer Veranstaltung behördlich untersagt wird) auch kurzfristiger, abzusagen. Bereits gezahlte Entgelte werden in diesem Fall erstattet. Ein weitergehender Schadenersatzanspruch ist ausgeschlossen.

 

9. Urheberrecht und Nutzungsrecht

 

9.1. Artciety räumt dem Kunden an den Werken, welche im Rahmen eines Auftrages durch Artciety erstellt wurden (das "Auftragswerk") eine zeitlich für die Dauer von 2 Wochen vor Beginn und 2 Wochen nach Übergabe befristete (die "Nutzungsdauer"), nicht ausschließliche Werknutzungsbewilligung für den vereinbarten Zweck und Nutzungsumfang ein. Wurden über konkreten Nutzungszweck und -umfang des Auftragswerks keine Vereinbarungen getroffen, gilt der für die Werknutzung erforderliche Mindestumfang. Jede anderweitige Nutzung und/oder Verwertung des Auftragswerks erfordert die entgeltwirksame schriftliche Zustimmung von Artciety.

 

 9.2. Der Kunde erwirbt erst mit vollständiger Bezahlung des Gesamtentgelts zuzüglich allfälliger Nebenkosten das Nutzungsrecht gemäß Punkt 9.1.

 

9.3. Das Eigentum am Auftragswerk einschließlich an den im Rahmen eines Auftrags von Artciety erstellten Inhalten (Fotos, Grafiken, etc.) und Brandingelementen (Logos, Claims, Kampagnen, etc.) verbleibt, mit Ausnahme der in Punkt 3.4 dieser AGB genannten Inhalte, bei Artciety. Jede Änderung, Bearbeitung oder Nachahmung des Auftragswerks oder die Nutzung des Auftragswerks nach Beendigung der vereinbarten Nutzungsdauer erfordert die entgeltwirksame schriftliche Zustimmung von Artciety.

 

9.4. Die dem Kunden eingeräumten Rechte dürfen nur mit ausdrücklicher vorheriger schriftlicher Zustimmung von Artciety an Dritte übertragen oder als Sublizenz weitergegeben werden. Für die Erteilung einer solchen Zustimmung behält sich Artciety ein gesondertes Entgelt vor.

 

9.5. Der Kunde haftet Artciety für jede widerrechtliche Nutzung in doppelter Höhe des für diese Nutzung angemessenen Entgelts.

 

10. Namensnennung, Referenz

 

10.1. Artciety ist gemäß § 20 Urheberrechtsgesetz (UrhG) zur Anbringung seines Firmenwortlauts oder eines Logos auf jedem Auftragswerk, sowie auf jedem Werbemittel dafür, oder jeder Veröffentlichung darüber, berechtigt. Form und Dauer der Kennzeichnung können im Einzelfall abgesprochen werden.

 

10.2. Artciety ist berechtigt, den Kunden als Referenz zu nennen und sämtliche (geschützte oder ungeschützte) Markenzeichen, Logos und Kennzeichen des Kunden in sämtlichen Medien für eigene Werbezwecke zu verwenden.

 

11. Gewährleistung

 

11.1. Ist der Kunde ein Unternehmer, obliegt es ihm, allfällige Mängel der Leistung unverzüglich nach Empfang des Auftragswerks, spätestens jedenfalls innerhalb von 7 Tagen nach Erkennen derselben, schriftlich unter Beschreibung des Mangels zu rügen, andernfalls gilt die Leistung als genehmigt und abgenommen, wodurch die Geltendmachung von Gewährleistungs- und Schadenersatzansprüchen sowie das Recht auf Irrtumsanfechtung aufgrund von Mängeln ausgeschlossen ist. Die Vermutungsregelung des § 924 Allgemeines bürgerliches Gesetzbuches (ABGB) wird ausgeschlossen.

 

11.2. Im Fall einer berechtigten und rechtzeitigen Mängelrüge steht dem Kunden primär das Recht auf Verbesserung der Leistung zu. Artciety wird die Mängel in angemessener Frist beheben, wobei der Kunde verpflichtet ist, alle zur Untersuchung und Mängelbehebung erforderlichen Maßnahmen zu ermöglichen. Unterlässt Artciety die Verbesserung schuldhaft innerhalb angemessener Nachfrist, ist der Kunde zur verhältnismäßigen Preisminderung berechtigt. Kosten, die bei Inanspruchnahme Dritter trotz Bereitschaft von Artciety zur Mängelbehebung entstehen, trägt der Kunde.

 

 11.3. Artciety ist berechtigt, die Verbesserung der Leistung zu verweigern, wenn diese unmöglich oder für Artciety mit einem unverhältnismäßig hohen Aufwand verbunden ist. In diesem Fall stehen dem Kunden die gesetzlichen Wandlungs- oder Minderungsrechte zu.

 

11.4. Artciety stellt ihr Auftragswerk während der eingeräumten Nutzungsdauer grundsätzlich 24 Stunden 7 Tage pro Woche zur Nutzung zur Verfügung. Nach aktuellem Stand der Technik existiert kein Verfahren, welches die Fehlerfreiheit von Software garantieren kann. In Folge davon kann Artciety keine Gewähr für einen kontinuierlichen, fehlerlosen Betrieb und eine permanente Nutzbarkeit des Auftragswerks sowie der zugrunde liegenden Software während der eingeräumten Nutzungsdauer übernehmen. Zudem kann es im Rahmen von Wartungsarbeiten zu temporären Störungen der Erreichbarkeit kommen. Planmäßige Wartungsarbeiten wird Artciety rechtzeitig, mindestens jedoch 3 Werktage im Vorhinein, dem Kunden per E-Mail ankündigen.

 

12. Haftung

 

12.1. Soweit gesetzlich zulässig, haftet Artciety, gleich aus welchem Rechtsgrund, ausschließlich, wenn ein Schaden durch Artciety grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht wurde. Die Haftung von Artciety für leichte Fahrlässigkeit ist, soweit als gesetzlich zulässig, ausgeschlossen.

12.2. Die Haftung von Artciety ist in jedem Fall mit der Höhe des jeweiligen Auftragswertes beschränkt.

12.3. Für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn, Zinsverluste, unterbliebene Einsparungen, Folge und Vermögensschäden oder Schäden aus Ansprüchen Dritter haftet Artciety nicht.

12.4. Ebenso kann keine Haftung für Systemausfälle, Störungen, Datenverluste und Viren etwa infolge äußerer Angriffe oder aus anderen Gründen übernommen werden, es sei denn, dass solche Schäden von Artciety vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt werden.

12.5. Artciety steht nicht für die Richtigkeit von Inhalten ein, wenn diese vom Kunden vorgegeben oder genehmigt wurden.

12.6. Schadenersatzansprüche des Kunden verfallen sechs Monate ab Kenntnis von Schaden und Schädiger, spätestens jedoch zwei Jahre nach dem haftungsbegründenden Verhalten von Artciety.

 

13. Anwendbares Recht, Gerichtsstand, Erfüllungsort

 

13.1. Für sämtliche Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB bzw. sämtlichen Rechtsbeziehungen zwischen Artciety und deren Kunden gilt ausschließlich österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts sowie der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts.

13.2. Für sämtliche Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB bzw. sämtlichen Rechtsbeziehungen zwischen Artciety und deren Kunden, vereinbaren die Vertragsparteien die ausschließliche Zuständigkeit des sachlich zuständigen Gerichts in Wien.

13.3. Erfüllungsort für Lieferungen und Leistungen von Artciety ist Wien.  

 

14. Schlussbestimmungen

 

14.1. Jede Vertragspartei trägt die sich für sie aus dem Vertragsverhältnis ergebenden Steuern, Abgaben oder Gebühren jeweils selbst. Allfällige Rechtsgeschäftsgebühren sind vom Kunden zu tragen.

14.2. Änderungen, Ergänzungen und Nebenabreden zu diesen AGB bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Dies gilt auch für die Vereinbarung, von diesem Formerfordernis abzugehen. Im Fall von Widersprüchen zwischen diesen AGB und abweichenden schriftlichen Vereinbarungen zwischen den Vertragsparteien, gehen die Bestimmungen der abweichenden Vereinbarungen vor.

14.3. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ungültig sein oder werden, so wird dadurch der übrige Inhalt der AGB nicht berührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame Bestimmung zu ersetzen, die rechtlich Bestand hat und dem Willen der Vertragsparteien wirtschaftlich am nächsten kommt.

14.4. Als "Dritter" im Sinn dieser AGB gilt jede natürliche oder juristische Person, die von den Vertragsparteien im rechtlichen Sinn verschieden ist, selbst wenn zu einer solchen Person rechtliche und/oder wirtschaftliche Beziehungen bestehen sollten.

14.5. Für alle registrierten Benutzer von Artciety gelten die Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von Artciety. 12.7. Bei allfälligen Abweichungen oder Widersprüchen zwischen der deutschen Fassung und einer anderen Sprachfassung (Englisch, Chinesisch) dieser AGB geht jeweils die deutschsprachige Fassung vor.

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